Warum Indexfondsanlegern jedes Jahr Millionen US-Dollar entgehen könnten

Indexfonds gelten oft als kosteneffizienter Weg, in breite Märkte zu investieren, doch der Artikel zeigt auf, warum Anleger dennoch jährlich enorme Summen verpassen könnten. Hauptgründe sind unter anderem die starren Regeln der Indexabbildung und versteckte Handels- und Transaktionskosten bei Indexanpassungen.

Obwohl aktiv gemanagte Fonds kaum langfristig besser performen, birgt selbst passives Investieren Risiken: Verschiedene Indexanbieter definieren Marktsegmente unterschiedlich, was teils große Renditeunterschiede zur Folge hat.

Anleger sollten daher nicht nur auf die Kostenquote schauen, sondern verstehen, wie ein Index aufgebaut ist und welche „Folgekosten“ bei Rekonstitutionen entstehen — sonst zahlen sie für den vermeintlich günstigen Weg weit mehr.

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Die flexible Alternative mit Steuervorteilen zum klassischen Bankdepot

Während es die Regel ist, dass Anleger ihr Depot bei einer Bank führen, gibt es dazu auch eine, weniger bekannte Alternative. So lässt sich ein solches Depot auch mit einer Versicherungslösung, zum Beispiel im Rahmen einer Fondspolice, ummanteln. „Das funktioniert so, dass eine Versicherungsgesellschaft das Geld des Kunden in ein vorab definiertes Portfolio investiert“, erklärt Torsten Leidig von der Liechtensteinische Landesbank. „Der Kunde ist der Versicherungsnehmer, der Depotinhaber wird dann der Versicherer.“ Die Beziehung zwischen Kunde und Bank ist dadurch nur noch mittelbar. „Natürlich aber kann der Kunde die Strategie, nach der das Portfolio geführt wird, vereinbaren, und er kann die Strategie im Zeitverlauf verändern“, so Leidig weiter.

Eine solche Variante bringt für den Anleger in der Tat einige Vorteile mit sich, da diese Lösung eine hohe Flexibilität in der Vertragsgestaltung hinsichtlich der Laufzeit, der Beitragszahlungen, eventueller Zuzahlungen und möglicher Teilauszahlungen bietet. Zu den häufigsten Motiven, warum sich Anleger für diese Variante entscheiden, zählen laut Maximilian Kleyboldt, CFP®, Direktor Wealth Planning bei der Bethmann Bank und Vorstand des FPSB Deutschland, dabei die Vorteile, die sich dadurch für die Weitergabe von Vermögen an die nächste Generation ergeben. „Da in einem Versicherungsvertrag die Bezugsrechte der Versicherung frei gestaltet werden können, lässt sich damit das Vermögen auf recht einfache Art und Weise den individuellen Wünschen entsprechend an die Erben verteilen“, sagt er.

Vermögensweitergabe ohne Verlust der Kontrollrechte

Ein weiterer Vorteil besteht in diesem Zusammenhang darin, dass eine kontrollierte Übertragung des Vermögens damit möglich ist. Damit der Erblasser die Kontrollrechte über das dort angelegte Vermögen nicht aus der Hand geben muss, kann er sich beispielsweise für das 99/1-Modell entscheiden. Dabei behält der oder die Schenkende mindestens ein Prozent der sogenannten Versicherungsnehmereigenschaft. „Mit diesem Modell können Vertragsänderungen, insbesondere Entnahmen oder Kündigungen, nur mit der Zustimmung des Versicherungsnehmers getätigt werden“, erklärt Kleyboldt. Das kann vor allem dann interessant sein, wenn der oder die Beschenkte noch minderjährig ist. Dazu kommt noch ein weiterer möglicher Vorteil für den Anleger: Die Versicherungsleistung fällt, sofern ein Begünstigter benannt worden ist, nicht in den Nachlass, was eine Weitergabe des dort angelegten Betrages außerhalb des sonstigen Erbes ermöglicht.

Steuerliche Vorteile

Das zweite wichtige Motiv für ein Depot im Versicherungsmantel ist die steuerliche Seite. Denn während der Laufzeit des Vertrages erfolgt keine Besteuerung der Kapitalerträge, seien es Zins- oder Dividendenzahlungen oder realisierte Kursgewinne. „Für Anleger ergibt sich damit ein Steuerstundungseffekt“, erklärt Kleyboldt. Werden diese Erträge aber konsequent reinvestiert, dann profitiert der Anleger damit von einem Zinseszinseffekt, was sich langfristig positiv auf die potenzielle Wertentwicklung auswirken kann. Sofern die Versicherung mindestens zwölf Jahre gelaufen ist und das Endalter des Versicherungsnehmers bei wenigstens 62 Jahren liegt, erfolgt die Besteuerung dann nach dem Halbeinkünfteverfahrens. Anders sieht es nur aus, wenn die 12/62-Regel nicht erfüllt es. Im Fall der vorzeitigen Kündigung zum Beispiel muss die Abgeltungsteuer auf den Veräußerungsgewinn bezahlt werden.

Und schließlich kann der Versicherungsnehmer aufgrund der hohen Flexibilität eine Einmalanlage tätigen, einen Sparplan einrichten und wegen der längeren Anlagedauer von mindestens zwölf Jahren eine sehr hohe Aktienquote fahren. Trotz der vielen Vorteile rät Torsten Leidig aber, sich die Details sehr genau anzusehen. „Tatsächlich hat ein Depot im Versicherungsmantel eine ganze Menge Variablen, die man berücksichtigen muss“, sagt er. Eine davon: die Rendite. „Wir haben das für verschiedene Szenarien nachgerechnet und es lässt sich allgemein feststellen, dass, je höher die Rendite, desto eher lohnt es sich, die Versicherungslösung zu wählen“, erklärt der Experte. Allerdings sollten Anleger keine unrealistischen Renditeerwartungen haben. Sind umgekehrt jedoch Verlustphasen dabei, die sich vielleicht sogar über ein oder mehrere Jahre hinziehen, dann sinkt die Rendite. „Und dann kann der steuerliche Vorteil schnell weg sein“, warnt der Experte.

Individuelle Situation entscheidend

Auch der persönliche Steuersatz ist wichtig: „Je höher er ist, desto größer die Gefahr, dass am Ende nach Steuern weniger übrig bleibt als ursprünglich gedacht, da der Abstand zwischen dem halben Steuersatz und der Abgeltungssteuer dann gering sein kann“, so Leidig weiter. Es gibt also durchaus Fälle, in denen es sich nicht lohnt, das Depot in eine Versicherungspolice einzubringen. Dazu dürfen die Kosten nicht vergessen werden: „Nach unseren Berechnungen liegt der Break-Even bei 0,6 bis 0,7 Prozent pro Jahr“, so Leidig. „Versicherungslösungen, bei denen die Kosten darüber liegen, rentieren sich tendenziell nicht.“ Insgesamt also bietet eine solche Lösung zwar spannende Vorteile. Es muss allerdings nicht in jedem Fall passen. „Tatsächlich sind Geldanlage und die Weitergabe des Vermögens stets eine sehr individuelle Sache und hier gibt es nicht die eine, für alle passende Lösung, sondern es kommt stets auf den Einzelfall an“, sagt auch Kleyboldt.

Quelle: Capinside.com

Kapitalanlage und Vermögensaufbau mit Wertpapieren ist kein Sprint, sondern ein Marathon! Wer langfristig denkt wird belohnt!

Vielen Anlegern fällt es schwer, die täglichen Kursschwankungen am Aktienmarkt einfach auszublenden. Man kann kurzfristige Volatilität jedoch auch als Mahnung interpretieren, Aktien als langfristige Anlage zu betrachten.

Dass die erwarteten Renditen von Aktien höher sind als die von Anleihen, liegt auch daran, dass ihre Wertentwicklung kurzfristig schwerer vorherzusehen ist. Deutlich wird dies am Beispiel des S&P 500 Index: Sich überschneidende 1-Jahres-Zeiträume für den Zeitraum von Januar 1926 bis März 2025 endeten in 24% der Fälle mit einem Verlust, der im schlimmsten Fall rund 68% betrug. Das bedeutet, dass ein US-Dollar investiertes Kapital innerhalb eines Jahres auf nur noch 32 Cent zusammengeschmolzen wäre.

Über längere Zeiträume fallen die Ergebnisse günstiger aus. Zwar sinkt die Zahl der unabhängigen Beobachtungen in den rollierenden Renditefenstern mit zunehmender Länge des Horizonts, sodass für die 20-Jahres-Renditen nur noch fünf Beobachtungen übrig bleiben. Dennoch fällt auf: Negative Renditen werden bei einem längeren Anlagehorizont zunehmend seltener und bleiben ab 184 Monaten ganz aus.

Das soll nicht heißen, dass Aktien langfristig weniger riskant sind – tatsächlich wird die Spanne zwischen der höchsten und der niedrigsten Rendite bei längeren Zeithorizonten sogar sehr groß. Unsere Daten deuten jedoch darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, mit Aktien Geld zu verlieren, abnimmt, wenn man sie als langfristige Anlage betrachtet.

Natürlich müssen die meisten Anleger auch ihren kurzfristigen Finanzbedarf decken. Genau deshalb investieren die meisten von uns sowohl in Aktien als auch in weniger riskante Wertpapiere  wie Anleihen. Eine durchdachte Asset-Allokation trägt nicht nur dazu bei, kurzfristige Verbindlichkeiten mit langfristigem Vermögensaufbau in Einklang zu bringen. Sie hilft auch, Disziplin zu wahren und sich nicht jeden Tag von den Turbulenzen an der Börse beeinflussen zu lassen.

Quelle: dimensional.com


Die Märkte schauen nach vorn. Anleger sollten es genauso machen.

AUF EINEN BLICK
  • Angesichts der am 2. April angekündigten drastischen Änderung der US-Zollpolitik und der anhaltenden weltweiten Reaktionen sind die Anleger verunsichert.
  • Der Schmerz, den die Anleger aufgrund der aktuellen Volatilität empfinden, zeigt, dass die Märkte die Preise so setzen, dass die zukünftigen erwarteten Renditen immer positiv sind.
  • Kurseinbrüche können zwar nervenaufreibend sein, aber die Märkte haben sich in der Vergangenheit immer wieder von Abschwüngen erholt.

Angesichts der am 2. April angekündigten drastischen Änderung der US-Zollpolitik und der anhaltenden weltweiten Reaktionen sind viele Anleger verunsichert. Die Aktienmarktvolatilität, gemessen am VIX-Index, ist auf das höchste Niveau seit fast fünf Jahren gestiegen.Doch wenn wirtschaftliche Unsicherheit herrscht und sich Informationen schnell ändern, ist Volatilität ein Zeichen dafür, dass die Märkte funktionieren.

Plötzliche Markteinbrüche und erhöhte Volatilität können, wie eine sich rasch verändernde Wirtschaftspolitik, nervenaufreibend sein. Die Aufgabe des Marktes ist es, Unsicherheit in Echtzeit zu verarbeiten. Wenn sich handelspolitische Maßnahmen drastisch ändern, verarbeiten die Märkte eine große Menge an Informationen und Erwartungen darüber, wie sich diese Veränderungen auf die globale Wirtschaft auswirken könnten. Die Märkte tun dies auf einer vorausschauenden Basis, indem sie kontinuierlich neue Informationen aufnehmen und die Preise so festlegen, dass die erwarteten Renditen positiv sind.

Wirtschaftspolitische Maßnahmen, z. B. Zölle, haben finanzielle Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft, nicht nur auf Marktrenditen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen, die die Märkte oft in Sekundenschnelle einpreisen, spielen sich in der Realwirtschaft über einen längeren Zeitraum ab. Die Betonung dieser Differenz in der Geschwindigkeit ist wichtig, weil sie auf den Unterschied hinweist, wie wir als Anleger oder im Alltag potenziell negative (oder positive) Entwicklungen wahrnehmen. Selbst wenn Sie sich Sorgen über die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen machen, sollten Sie nicht unbedingt mit einer negativen Investmenterfahrung rechnen, da die Märkte alle bereits bekannten Informationen berücksichtigt haben.

Der Schmerz, den Sie jetzt spüren, zeigt, dass die Märkte die Preise so setzen, dass die erwarteten Renditen immer positiv sind. Abbildung 1 veranschaulicht, dass die Marktrenditen nach Abschwüngen normalerweise positiv sind. Betrachtet man die Renditen von US-Aktien nach Abschwüngen von 10%, 20% oder sogar 30%, so sind die folgenden kumulierten Ein-, Drei- und Fünfjahresrenditen im Durchschnitt positiv. Annualisiert lagen die Fünfjahresrenditen nach einem Rückgang von 20% in der Nähe des historischen Durchschnitts des US-Marktes von etwa 10%.2

Wenn Ihr Portfolio einen plötzlichen Rückgang erlebt, ist es für Anleger wichtig investiert zu bleiben denn normalerweise folgen bessere Zeiten.

Abbildung 1

Gewinne nach Kurseinbrüchen können erfolgsentscheidend sein

Fama/French Total US Market Research Index, kumulative Renditen, 1. Juli 1926 – 31. Dezember 2024

Vergangene Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Die tatsächlichen Renditen können niedriger ausfallen. Kurzfristige Wertentwicklungen sollten im Zusammenhang mit längerfristigen Wertentwicklungen betrachtet werden.

Footnotes

  1. 1. Quelle: Cboe.
  2. 2. Die durchschnittliche annualisierte Rendite des Fama/French Total US Market Research Index für den Zeitraum vom 1. Juli 1926 bis zum 31. Dezember 2024 betrug 10,23%. Die durchschnittlichen annualisierten Renditen für den Fünfjahreszeitraum nach Rückgängen von 10% betrugen 9,59%, nach Rückgängen von 20% 10,15% und nach Rückgängen von 30% 7,18%.

Rechtliche Informationen

Der Cboe Volatility Index (VIX) ist ein Echtzeit-Marktindex, der die Erwartungen des Marktes hinsichtlich der Volatilität in den kommenden 30 Tagen widerspiegelt.

 

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In stürmischen Zeiten ruhig bleiben – warum Gelassenheit an der Börse belohnt wird

In seinem Beitrag erinnert David Booth, Gründer von Dimensional Fund Advisors, daran, wie entscheidend Geduld und Disziplin beim Investieren sind – besonders in Zeiten großer Marktunsicherheit. Am Beispiel der Corona-Krise und anderer historischer Ereignisse zeigt er, dass selbst schwerste Krisen stets überwunden wurden und Märkte sich langfristig erholten. Wer in turbulenten Phasen investiert bleibt, profitiert vom Zinseszinseffekt und der natürlichen Markterholung. Booth rät: Nicht der Nachrichtenlage folgen, sondern am individuellen Finanzplan festhalten – idealerweise gemeinsam mit einem erfahrenen Finanzberater.

Kompletter Artikel von Dimensional

Trump vs. Weltmarkt – Was bedeutet der neue Zollstreit für Anleger?

Stagflation, neue Zölle, wirtschaftliche Unsicherheit – viele Anleger fragen sich derzeit: Was tun mit dem Depot?

Steigende Inflation, eine drohende Rezession und politische Eingriffe wie Zölle wirken auf den ersten Blick wie ein gefährlicher Cocktail für die Märkte. Doch ist ein radikales Umschichten jetzt wirklich nötig?

Ein Blick in die Geschichte zeigt Erstaunliches:
Seit 1930 gab es in den USA zwölf Jahre, in denen die Wirtschaft geschrumpft ist und gleichzeitig die Inflation stieg – also klassische Stagflation. Und wie reagierten die Aktienmärkte? In neun dieser zwölf Jahre konnten US-Aktien trotzdem inflationsbereinigte Gewinne erzielen.

Was lehrt uns das?
Wirtschaftsprognosen sind schwierig – selbst für Experten. Die Märkte hingegen sind gut darin, Zukunftserwartungen frühzeitig einzupreisen. Hektisches Umschichten ist selten von Vorteil. Stattdessen gilt: Breit aufgestellt bleiben und investiert bleiben – vor allem in den USA, aber auch global über Branchen und Regionen hinweg.

Unser Fazit:
Ruhe bewahren, Diversifikation beibehalten und nicht auf kurzfristige Schlagzeilen reagieren. So navigieren Sie auch durch turbulente Zeiten erfolgreich.

Geldanlage gleicht manchmal einer Achterbahnfahrt

Wir geben Tipps für die Bewältigung von Höhen und Tiefen

Genau wie bei einer Achterbahnfahrt gibt es in der Geldanlage Höhen und Tiefen. In einem Moment steigen die Kurse, im nächsten Moment verursachen Kursrückgänge ein flaues Gefühl im Magen. Doch ein paar gute Ratschläge können Anlegern helfen, die Fahrt zu genießen.

  1. Konzentrieren Sie sich auf den Horizont
    Wer investiert, muss mit Höhen und Tiefen rechnen. Ein Blick auf die Aktienmarktrenditen der vergangenen Jahrzehnte zeigt, wie oft Anleger mit Kursrückgängen rechnen können. Der Durchschnitt der größten Kursverluste innerhalb eines Jahres zwischen 1979 und 2023 liegt bei 14%. Doch trotz gelegentlicher Rückschläge hat der US-Aktienmarkt 37 der letzten 45 Kalenderjahre mit Gewinnen beendet (Abbildung 1). Anstatt sich also an kurzfristigen Kursverlusten aufzuhalten, sollten Anleger den Blick auf den Horizont richten, um das Unbehagen in Schach zu halten.

Ein Anlageplan für das neue Jahr: Mehr durch weniger

Gute Vorsätze, zum Beispiel gesündere Ernährung oder mehr Sport, gehören zu den beliebtesten Neujahrsritualen. Leider schaffen es die wenigsten, ihre Neujahrsvorsätze auch durchzuhalten. Warum? Weil es schwierig ist, sein Leben nachhaltig zu verändern. Mehr Erfolg setzt mehr Anstrengung voraus, jedenfalls in den meisten Lebensbereichen.
Für die Geldanlage gelten allerdings andere Regeln, die für viele Anleger nur schwer zu akzeptieren sind: Weniger ist oft mehr. Der Schlüssel zum Anlageerfolg liegt häufig nicht in harter Arbeit, sondern in intelligenten Entscheidungen. Um unser Geld für uns arbeiten zu lassen, müssen wir nicht ständig der nächsten „heißen“ Aktie hinterherjagen oder versuchen, schlauer zu sein als der Markt. Zielführender ist eine durchdachte Strategie, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, gepaart mit Durchhaltevermögen. Einfache
Lösungen und ein klarer Fokus auf das, was wirklich zählt, erhöhen die Chancen auf Anlageerfolg und reduzieren Stress im Alltag ebenso wie unnötige Komplexität.