Quartalsbericht Q1 2026: Märkte unter Druck
Das erste Quartal 2026 begann ruhig, doch geopolitische Spannungen – insbesondere der Krieg im Iran – sorgten gegen Quartalsende für Nervosität an den Aktienmärkten. Der S&P 500 verlor 4,3%, der technologielastige Nasdaq sogar 7,0%. Für Euro-Anleger fiel das Minus durch die gleichzeitige USD-Aufwertung mit 2,5% etwas geringer aus.
Technologie- und Softwareunternehmen standen besonders unter Druck, da Märkte eine Disruption durch Künstliche Intelligenz befürchten. Zusätzlich erklärte der US-Oberste Gerichtshof mehrere Zölle der Regierung für rechtswidrig – eine größere Marktreaktion blieb jedoch aus.
Ein bemerkenswerter Lichtblick: Aktien aus entwickelten Märkten außerhalb der USA (+1,0 %) und aus Schwellenmärkten (+1,8 %) entwickelten sich besser als US-Titel. Value-Aktien und Small Caps, die 2025 noch hinterherliefen, legten zu Jahresbeginn deutlich zu – bevor auch sie im März nachgaben.
Die US-Notenbank hielt den Leitzins stabil bei 3,5–3,75 %, während der Kernverbraucherpreisindex bei 2,5 % leicht über dem Fed-Ziel lag.
Das Fazit: Diversifikation, Geduld und Disziplin bleiben in volatilen Zeiten die entscheidenden Erfolgsfaktoren für langfristig orientierte Anleger.
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